Eine Location mit Geschichte (Teil 2)

In seinen ersten 30 Jahren nach der Erbauung hat das ACANTO, wie in unserem ersten Artikel zur Geschichte des Acantos nachzulesen, also schon einige geschichtsträchtige Momente gesehen und einen Weltkrieg überstanden. Aber auch nach 1920 ging es für das Acanto spannend weiter.

Das Acanto während des Zweiten Weltkrieges

Im zweiten Weltkrieg war das Acanto als Militärkomplex natürlich ein beliebtes Ziel. Bei den Bombardierungen wurden zahlreiche der roten Backsteingebäude zerstört.
Nach Ende des Krieges und des Wiederaufbaus wurden die Gebäude vom Reitverein Hannover übernommen. Dann stand das heutige Acanto einige Jahre leer.

Das Acanto als Hannovers edelste Discothek

Im Jahr 1996 wurde das rote Backsteingebäude an der Dragonerstraße von Hannovers bekanntesten Gastronomin Dagmar Huber übernommen. Diese erkannte das Potential des Gebäudes und ließ das „Acanto“ als Bar und Discothek umbauen. Im Stil der mallorquinischen Edel-Bars „Abacco“ und „Abacanto“ etablierte sich das Acanto schnell als Edel-Club. Vor allem beliebt bei After Work Partygängern. Nach dem Tod Hubers im Jahr 2000 führte Frank Ochotta, ein guter Freund der Verstorbenen, das Acanto bis 2009 weiter.

Auch in diesen weiteren knapp 90 Jahren hat sich das Acanto immer weiter entwickelt stehts am Zahn der Zeit. Wie es nach 2009 weiterging und wie das Acanto zur Eventlocation wurde lesen Sie in „Acanto- Eine Location mit Geschichte (Teil 3)“.